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UnterrichtsentwicklungSchulinterne ArbeitsstrukturenAufgaben innerhalb der SchuleDie Aufgaben innerhalb der Schule sind sehr vielfältig. Um den gestellten Anforderungen gerecht zu werden, sind einige Aufgabenbereiche federführend von einzelnen Kolleginnen und Kollegen übernommen worden, die gegenüber der Schulleitung berichtspflichtig sind. Ansonsten werden die Aufgaben autonom ausgeführt.
Planung der SchulentwicklungEntwicklungszieleFitt fürs Leben! So könnte man das Kernziel für die Schulentwicklung der Realschule Senne überschreiben. Im Fokus unserer Arbeit sehen wir unsere Schülerinnen und Schüler. Unsere Schüler sollen am Ende ihrer Schulzeit ein ganzes Bündel an lebens- und berufsbedeutenden Kompetenzen erworben haben. Dem liegt das Leitbild eines selbstständigen Lerners zugrunde. Unser Bildungs- und Erziehungsauftrag -wie wir ihn verstehen- fundiert auf der Lernkultur, die Weinert vorgelegt hat (vgl. Weinert, F.E, Leistungsmessung in Schulen, Weinheim und Basel 2001, S. 27 f.). Unser Ziel ist also die Vermittlung von intelligentem, anwendungsfähigem Wissen. Unsere Schüler sollen variabel nutzbare Schlüsselqualifikationen, Lern- und Sozial-kompetenzen sowie Wertorientierungen erwerben. Um dies zu erreichen, hat die Realschule Senne „Unterrichtsentwicklung“ als vorrangigen Arbeitsschwerpunkt gewählt und ist seit dem Jahr 2005 Korrespondenzschule. Im Folgenden soll ein Schaubild, dem das „Haus des Lernens“ (vgl. Klippert) zugrunde liegt erläutern, welche Entwicklungsziele wir verfolgen, wie unser momentaner Arbeitsplan aussieht, um diese Ziele in den nächsten Jahren zu erreichen; Welche Fortbildungsmaßnahmen uns dabei unterstützen sollen und welche Evaluationsinstrumente wir nutzen wollen, um effektiv an unserem Ziel weiterarbeiten zu können, damit unsere Schüler „fit für´s Leben“ unsere Schule verlassen können.![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() EvaluationGeplant sind Schülerfeedbacks direkt nach den Trainingstagen in Form von Zielscheiben und ähnlichem. Längerfristige Beobachtungen wie Lerntagebücher sind in Arbeit und können zukünftig eingesehen werden. Außerdem hat die schulische Steuergruppe vorgesehen, Elternveranstaltungen in den trainierten Klassen durchzuführen, bei denen zum einen Inhalte der Trainingsschwerpunkte, aber auch Reflexionsbögen für Schüler und Eltern vorgestellt werden sollen. Die Lehrerteams, die die Schwerpunkttage durchgeführt haben, evaluieren ihre Veranstaltungen direkt danach und fixieren schriftlich eventuelle Schwierigkeiten oder Alternativen, um diese mit der Jahrgangsstufenkonferenz auszuwerten.
FortbildungskonzeptZielsetzungDie Lehrerfortbildung hat den Auftrag, Lehrerinnen und Lehrer bei der Erweiterung ihrer fachlichen, didaktischen und erzieherischen Kompetenz zu unterstützen und die Weiterentwicklung des Unterrichts und die Arbeit der Schule in ihrem Selbstverständnis als pädagogische Handlungseinheit und lernende Organisation zu fördern.Fortbildungsplanung leistet somit einen entscheidenden Beitrag, die Ziele und Vorstellungen, die im Schulprogramm festgeschrieben sind, zu realisieren. Gemäß dem Prinzip des Fach-bezugs kommt den Fachkonferenzen die Verantwortung zu, im Rahmen des Schulpro-gramms ihren Fortbildungsbedarf zu ermitteln, inhaltliche und zeitliche Ziele der Fachgruppe zu formulieren, die entsprechenden Planungen zu verabreden und Verantwortlichkeiten festzulegen. Dabei muss Fortbildungsplanung sowohl als Prozess des Aushandelns von aus dem Schulprogramm begründeten Bedarfen und individuellen Fortbildungsbedürfnissen als auch als ein Instrument zur Planung und Koordinierung schulischer Fortbildungsaktivitäten verstanden werden, der durch Fortbildungsplanung kontinuierlich an die schulische Entwicklung angepasst wird. Bedarfsermittlung und -anmeldungDer/Die Fortbildungsbeauftragte ist jederzeit Ansprechpartner/in für die Meldung von Fortbildungswünschen oder von bestehenden Fortbildungsdefiziten. Am Anfang jedes Kalenderjahres stellt er/sie den Bedarf gezielt fest und erstellt in Absprache mit der Schulleitung einen Fortbildungsplan für das laufende Kalenderjahr. In der ersten Lehrerkonferenz des Kalenderjahres wird die für das kommende Jahr verbindliche Fortbildungsplanung vorgestellt.Neben individuellen Fortbildungswünschen und Wünschen der Fachkonferenzen ergibt dies ein schulisches Fortbildungskonzept, das den Fortbildungsbedarf der gesamten Schule und ihre Umsetzung beschreibt. Entscheidend für den Erfolg der Fortbildung ist dabei, wie die Inhalte und Ergebnisse einzelner Fortbildungskurse für alle Lehrkräfte der Schule nutzbar gemacht werden können, d.h. es bedarf eines geplanten Transfers in das Kollegium. FortbildungsplanungFortbildung soll an unserer Schule hauptsächlich als schulinterne Lehrerfortbildung (SchiLF) für das Gesamtkollegium stattfinden. Aber es finden auch Fortbildungen der Fachkonferenzen, von Teilkollegien sowie individuelle Fortbildungen einzelner Lehrerinnen und Lehrer statt. Einzelfortbildungen dienen nur dann der gemeinsamen Zielsetzung unserer Schule, wenn ihre Inhalte und Ergebnisse in die schulische Arbeit einfließen. Lehrer/innen, die an schulexternen Fortbildungen teilgenommen haben, geben ihr erworbenes Wissen als Multiplikatoren systematisch an das Kollegium weiter. Daher ist ein permanenter Erfahrungsaustausch unter Weitergabe dieser Fortbildungserfahrungen im Kollegium notwendig und unverzichtbar.Wir versuchen, durch unser Fortbildungskonzept die Zielsetzungen unseres Schulprogramms wirksam zu unterstützen. Der augenblickliche Schwerpunkt liegt auf der schulinternen Lehrerfortbildung „Unterrichtsentwicklung in Realschulen: Entwicklung von Lernkompetenz (nach Enger)“. Diese Fortbildung beginnt im Schuljahr 1/2005/2006 und wird höchste Priorität der an der Schule durchgeführten Maßnahmen haben.
DokumentationEinmal pro Kalenderjahr stellt der Fortbildungsbeauftragte den Bestand an Fortbildung an unserer Schule fest. Er erstellt einen Bericht, den er im Kollegium aushängt und dem Schulprogramm beiheftet. Außerdem verfasst er die Rechenschaftslegung über die Verwendung der Budgetmittel gegenüber dem Landesrechnungshof.Planungen zur EvaluationErfahrungenNeben regelmäßigen Feed-backs in Form einer systematischen Befragung zu einzelnen Arbeitsbereichen und Veranstaltungen in den Mitwirkungsgremien wurden folgende Vorhaben systematisch evaluiert.Die Evaluation der Klassenfahrten, die sowohl eine Bestandsaufnahme als auch eine Grundlage für eine Neukonzeption darstellte, war zeitlich sehr aufwendig (Entwicklung der Fragebögen für Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen, Auswertung der etwa 1000 Bögen, Erarbeitung einer Präsentation für die Mitwirkungsgremien). Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Elternvertretern, Lehrerinnen und Schulleitung (Schüler/innen waren in der Auswertungsphase einbezogen) arbeitete ca. ein Schuljahr intensiv an der Planung, Durchführung und Auswertung. Obgleich ein derartiger Zeitaufwand nicht für alle Vorhaben zu leisten ist, ist die Arbeit dennoch von allen Beteiligten positiv bewertet worden, da sie als gelungenes Beispiel grundlegende und umfassende Kenntnisse und Erfahrungen ermöglichte, die für weitere Evaluationsvorhaben nutzbar sind. Bei allen benannten Evaluationsvorhaben wurden Konsequenzen aus den Ergebnissen gezogen, die in die entsprechenden Konzepte eingearbeitet wurden. [ zurück ] |
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