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Eine lange Anreise mit dem Zug...

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Der Einmarsch in den Zoo,...

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... bis zu Herrn Pröll, dem Primatenexperten, ...

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... wie man Primaten richtig beobachtet...

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Beobachtet wurde mal einzeln, ...

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... oder auch mal im Rudel.

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Wenn die Schimpansen gerade Siesta hielten, ...

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Nicht jeder will beobachtet werden.

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Auswertung der Beobachtungen mit Unterstützung von Herrn Pröll, ...

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Ein Wehmutstropfen zum Schluss: die lange Rückfahrt mit dem Zug.

Exkursion der 10er-Biokurse im Juni 2004

zum Krefelder Zoo



Die Exkursion hatte den Zweck, das Verhalten und die Evolution der Menschenaffen zu erforschen und zu analysieren. Wir lernten während des Aufenthalts im Affengehege 4 verschiedene Affenarten kennen.


Löwenäffchen
Körpergröße: 30 cm Körperlänge und ein 40 cm langer Schwanz
Gewicht: 550g
Alter: Das Löwenäffchen kann bis zu 10 Jahre alt werden.
Tragezeit: ca. 5 Monate
Heimat: Brasilien
Lebensraum: leben in den tropischen Regenwäldern der Küstengebirge.
Nahrung: Früchte, Blätter, Blüten, Insekten und kleine Wirbeltiere

Orang-Utan
Körpergröße: ca. 1,25m - 1,50m, sehr kurze Beine, dagegen aber sehr lange Arme, bis zu einem Meter lang
Gewicht: Die Männchen sind ca. 100 kg schwer, die Weibchen dagegen ca. 40 kg
Alter: Der Orang-Utan wird etwa 30 Jahre alt.
Tragezeit: 8 Monate, die Jungtiere werden bis zu 4 Jahren gesäugt
Heimat: Sumatra und Borneo
Lebensraum: leben oft und gerne in Bäumen können sich relativ unsicher am Boden bewegen
Nahrung: Früchte, Blätter und Knospen

Gorilla
Körpergröße: in aufrecht stehender Haltung kann der Gorilla etwa 1,75m groß werden.
Gewicht: Das Höchstgewicht der Gorillas beträgt 275 kg.
Alter: Das Alter, das Gorillas erreichen, beträgt 34 Jahre.
Tragezeit: 9 Monate
Heimat: Zentralafrika
Lebensraum: leben in Wäldern sind allerdings stark an das Bodenleben angepasst
Nahrung: ernährt sich von pflanzlichen Stoffen z.B. Blätter, Triebe und dem Mark

Schimpansen
Körpergröße: In aufrechter Haltung bis zu 1,70m
Gewicht: bis zu 75 kg
Alter: Schimpansen können ein Alter von über 35 Jahren erreichen.
Tragezeit: 8 Monate
Heimat: in den Savannen Äquatorialafrikas
Lebensraum: leben in Wäldern
Nahrung: Früchte, aber auch tierische Nahrung (Säugetiere bis Gazellengröße)


Das Sozialverhalten
Definition: Sozialverhalten im engeren Sinn sind Verhaltensweisen, die sich auf Artgenossen beziehen.
Dazu gehören Verhaltensweisen zur Bildung einer Rangordnung, Auseinander- setzung, Fortpflanzung (Sexualverhalten, Brutpflege). Zur Stabilisierung von der Gruppen erfolgen aggressionshemmende und bindende Verhaltensweisen.
Die Rangordnung: Das Rangverhalten dient vor allem der Zucht und Ordnung innerhalb der Gruppe. Auch vor Feinden ist man besser geschützt! Um einen höheren Rang zur erlangen benötigt man : … Gewandtheit (erkämpfen von Futter) … Durchsetzungsvermögen (eigene Regeln aufstellen) … Erfahrungen (durch das Alter)
Streit und Streitäußerung: Meistens geht es bei dem Streit um Futter, Rangordnung oder Paarungsbereitschaft. Der Streit löst bei den Affen laute Schreie, Zähne fletschen, Catcher Haltung und/oder gesträubte Haare aus.
Erregungsabbau/Streitschlichtung: Um sich ab zu reagieren, verhalten sich die Affen ähnlich wie den Menschen, sie suchen sich einen Gegenstand (z.B. eine Kiste) und schlagen dann drauf. Außerdem schreien und toben sie wild durch die Gegend.
Zuneigung/Abneigung: Zuneigung äußert sich bei den Affen, z.B. durch Fellpflege. Auch seinen '' dicken '' Popo zu präsentieren ist eine Methode die Zuneigung zu zeigen. Bei der Abneigung dreht der eine Affe dem anderen Affen einfach das Hinterteil zu. Das öffnen des Maules, die Zähne zu zeigen und auch das laute Schreien ist ein Zeichen der Abneigung.
Das Verhalten der Affen ähnelt dem des Menschen sehr. Ein gutes Beispiel ist z.B. die Begrüßung. Der Mensch gibt entweder die Hand oder umarmt den anderen. Der Affe kombiniert beides, also gibt die Hand und umarmt den anderen Affen anschließend. Daher sind wir der Ansicht das entweder der Mensch vom Affen oder der Affe vom Menschen abstammt oder zu mindest verwandt ist.


Das Brutpflegeverhalten bei Menschenaffen
In dem Krefelder Zoo erzählte uns Herr Krull etwas zur Brutpflege der Menschenaffen.
Das Weibchen muss sich vor jeder Paarung einen “geeigneten Paarungspartner" suchen, da für sie eine erfolglose Paarung einen erheblichen Nachteil bringt. Die Jungen diesen Wurfes können nicht überleben oder sie werden nicht fortpflanzungsfähig sein. Nach dem das Junge auf der Welt ist, zieht nur die Mutter das Kleine auf. Sie verbringt im Großen und Ganzen sehr viel Zeit mit ihm, denn in der Schwangerschaft (die bei jeder Affenart unterschiedlich ist, siehe oben) und mit späteren Stillen des Jungen wächst die Beziehung zwischen der Mutter und dem Jungen. Die Mutter verbringt sehr viel Zeit mit dem Jungen, denn das Spielen, Tragen, Beschützen und Putzen braucht sehr viel Zeit und das Junge bekommt eine bessere Beziehung zu seiner Mutter. Um das Junge von sich zu Entwöhnen fängt die Mutter in dem passenden Moment an, mit dem Kleinen zu streiten. Dabei gewöhnt sich das Junge von der Mutter ab und es erfährt, dass es besser sein wird eigenen Nachwuchs zu bekommen, als von seiner Mutter abhängig zu sein.
Bei den Gorillas zum Beispiel, zählt die größe seines Geschlechtsteils weniger, um sich ein Weibchen zum Paaren zu suchen. Die Gorilla-Männchen gehen einfach in eine Gruppe vieler Weibchen und vertreiben darin die Männchen mit ihrer Körperkraft. Die Männchen werden durch die Weibchen zur Paarung aufgerufen. Im Gegensatz zu den Schimpansen kümmern sich die Gorilla Männchen um ihren Nachwuchs.

PS: Ein Besuch zum Krefelder Zoo lohnt sich !

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Text: Viktoria Jurtschenko und Zozan Agal 10c
Bildveröffentlichungen mit schriftlicher Zustimmung.
Verantwortlich für diese Seite: Maris Perkons



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... und mit der Straßenbahn.

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... vorbei an Elefanten, ...

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... dem gebannt gelauscht wurde, ...

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... mit Protokollbogen und Stift.

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... mal zu zweit...

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Oder wer beobachtet hier wen?

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... konnte man ihren Stammbaum enträtseln.

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Siamangs: die einzigem Primaten, die wirklich in Einehe leben.

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... der verblüffende Einsichten zum Treueverhalten beim Menschen ableiten konnte.

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Die beiden Textautorinnen: Zozan und Viktoria.